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Tantramassage

Eine tantrische Massage soll eigentlich als Vorbereitung für Tantra, also für tantrische Übungen dienen. Das heißt der Sinn einer Tantramassage ist es, dass Blockaden aus dem Energiesystem des Betreffenden herausmassiert werden, denn natürlich kannst du besser tantrische Übungen machen, wenn du lockerer, entspannter und ausgeglichener bist und eben vor allem wenig Energieblockaden in deinem Energiesystem hast.

Und ja, natürlich ist eine solche Massage auch nützlich, toll und angenehm für Menschen, die gar kein Tantra praktizieren oder zumindest nicht so ganz tief ins Tantra einsteigen wollen. Darum findet man heute unter dem Begriff Tantramassage eine Vielzahl von Varianten und Angeboten. Massage ist in einem Buch nicht so gut darstell- und vermittelbar, Seminare sind da passender, und so will ich hier gar nicht weiter auf die Vielfalt von Tantramassagen eingehen. Es gibt ja wirklich hunderte von verschiedenen Massagearten, und im Prinzip ist jede Massage die Blockierungen wegmassiert geeignet als Vorbereitung für tantrische Übungen und Praktiken. Ich möchte hier darum nur eine Tantramassageform darstellen, die noch sehr unbekannt ist, aber trotzdem den Massierten in ein energetisch hoch schwingendes Yin-Yang Gleichgewicht bringt. Diese tantrische Yin-Yang Massage (TYY Massage) möchte ich darum im nächsten Kapitel ausführlicher dieser Gelegenheit beschreiben.

Zuvor aber noch ein Wort zum Yin-Yang Gleichgewicht allgemein beim Massieren. Die oberste Yin-Yang Ebene ist natürlich die Ebene Frau-Mann. Das heißt um auf dieser obersten Ebene auszugleichen, sollte, wenn irgend möglich immer ein Mann eine Frau oder eine Frau einem Mann massieren. [1] Es gibt seit den 70er Jahren die „Yin-Yang Massage“, welches dieses Mann-Frau Prinzip berücksichtigt. Die „tantrische Yin-Yang Massage (TYY)“ berücksichtigt allerdings noch eine Vielzahl weiterer energetischer Yin-Yang Ebenen und ist daher nicht mit ihr zu vergleichen.
Auf einer etwas tieferen Ebene, nämlich der Ebene der Aktivitäten, da rutscht der oder die Massierende automatisch in die Yangrolle, während die massierte Person ins Yin geht. Wir sehen daran schon, dass es die Frau mehr in ihre weibliche Kraft treibt, wenn sie sich massieren lässt und der Mann mehr in seine männliche Kraft wenn er massiert. Dieses Schema ergibt sich auch wenn wir wieder den Energieverlauf im Energiekreis betrachten: Hier wird der Mann ja durch die Energien unterstützt, seine unteren Chakren zu aktivieren, also auch das Thema „körperlich aktiv“ zu sein, was natürlich dem Massage-Gebenden entspricht, während im Energiekreis bei der Frau die unteren Chakren ja die Aufgabe des Annehmens haben, also das wäre eben zb auch die Entsprechung, eine Massage anzunehmen. Oder, um dieses Thema nun vollends auf den Punkt zu bringen: Der Zauberstab des Mannes hat die natürliche Funktion die Yoni der Frau zu massieren, während die Yoni der Frau hier die aufnehmende, annehmende Rolle spielt. Was uns die Natur hier zeigt:
Es ist weitaus natürlicher, wenn der Mann die Frau massiert, als umgekehrt !

Ich will das jetzt nicht so rüberkommen lassen, als wär es ein unumstößliches Gesetz, oder dass man sich da irgendwie extrem daran halten müsse, ich formuliere es halt jetzt mal nur der Deutlichkeit halber so extrem um die dahinter liegenden Naturprinzipien sichtbar werden zu lassen:
Der Mann soll die Frau körperlich massieren (und im übertragenen Sinne darauf achten, dass es ihr körperlich gut geht).
Die Frau soll den Mann seelisch massieren (und im übertragenen Sinne darauf achten, dass es ihm geistig seelisch gut geht).
So tun beide das was sie gut können, beziehungsweise, falls sie es noch nicht so gut können, so kommen sie dadurch beide mehr in ihre jeweilige (weibliche oder männliche) Kraft indem sie es bewusst üben.
So könnte man dieses natürliche Geschehen in der Art vereinfachend formulieren, dass der Mann die Frau massiert, ihrem Körper (sozusagen auf der materiellen Ebene) gut tut, und dies regt dann in der Frau an, dass sie einerseits den Zauberstab des Mannes liebevoll umhüllend annimmt und auf einer mehr vergeistigten Ebene den Mann als Ganzes mit ihrer entstehenden Liebe umhüllt - und ja , natürlich ergibt auch dies wieder einen sich selbst verstärkenden Kreis, eine Spirale nach oben (die nach oben, nebenbei bemerkt keine Begrenzung hat, denn die Liebe kann sich immer ins Unendliche hinein ausdehnen).

Dieses Muster ist aber konträr und zunächst unvereinbar mit den Glaubensmustern und Liebesverboten der alten Zeit, wonach sich die Frau einem Mann ja nur hingeben dürfe, wenn die Liebe bereits vorhanden ist. Diese alten, aus der Kirche stammenden Glaubenssätze, basieren nicht auf dem Wissen, dass Liebe etwas ist, was in unendlichem Ausmaße jederzeit vom Menschen erzeugt werden kann. Die Kirche oktroyiert dem Menschen den falschen Glauben auf, dass Liebe ein Mangelprodukt sei und dass man es nur mit einem einzigen Menschen teilen dürfe und verheimlicht ihm das Wissen um die unendliche Liebesfähigkeit die jedem Menschen zu jedem Zeitpunkt innewohnt, weil ihn diese Liebe und Liebeskraft von der Kirche unabhängig macht, wenn er sie in sich entdeckt. Wer sich Tantra und Tantramassagen zuwendet sollte also darum grundsätzlich auf einem Weg sein, sich aus alten kirchlich religiösen Denkmustern zu befreien, aber bevor ich nun allzuweit abschweife, im nächsten Kapitel mehr zu Massage.





[1] was aber insbesondere dann wenn eine Frau noch zu viele „Problemthemen“ oder gar Ängste mit Männern hat, nicht so einfach möglich ist.


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