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Theoretisches zur Atmung

Alles, aber wirklich alles auf dieser Welt läuft ab in Wellen. Das Ausdehnen und das Zusammenziehen. In der Astrologie werden diesen beiden Prinzipien die sich ständig abwechseln Jupiter (Ausdehnungsprinzip) und Saturn (Zusammenziehung, Konzentrationsprinzip) zugeordnet. Noch deutlicher wird es in der Yin-Yang Lehre dass diese beiden Prinzipien sich ununterbrochen ablösen und fließend ineinander übergehen. Ohne das eine ist das andere nicht möglich. Im Mensch wird dies am am deutlichsten in seiner Atmung. Darum spiegelt die Atmung des Menschen ganz direkt wie es bei ihm in seinem Leben mit diesen beiden Prinzipien steht. Atmet ein Mensch ruhig und stetig - oder abgehackt und vielleicht sogar ruckartig ? Hieran kann man dann ganz direkt sehen ob es im Mensch Programme, Glaubensmuster, Verbote, Ängste oder andere negativen Einflüsse gibt die in ihm diese beiden so grundlegenden Prinzipien (Ausdehnung/Zusammenziehung) stören. Oft sind es auch gegensätzliche Wünsche in uns die das Ausdehnen oder Zusammenziehen (Loslassen) behindern. Die mögliche Palette ist hierbei natürlich groß, das können innere gegensätzliche Programme im Bezug zur Sexualität sein, Glaubensmuster, innere Verbotsanteile, bis hin zu jeglichen Stör- oder gar Angstprogrammen im Bezug auf Annehmen (=Ausdehnen) und Loslassen oder Geben (=sich reduzieren usw). Beim Atmen wird dies alles sichtbar, und weil das Atmen ja selber auch bereits eine tiefe meist unbewusste Ebene ist, können wir mit dem Atmen auch wiederum einen Einfluss auf andere Ebenen ausüben. Gerade darum gibt es ja so unglaublich viele Atemtherapieformen. Also sie sehen, ich würde hier am liebsten ein Loblied auf das Atmen singen.

Ohne ein gleichmäßiges und stetiges Atmen ist kein dauerhaft hohes Energieniveau möglich, weil auch ein höheres Energieniveau kann sich nur in Wellen aufbauen. Ein jeder Orgasmus der mit einer abgehackten oder „ruckeligen“ Atmung einhergeht kann seine Energie nicht lange halten. Er kommt dann immer von alleine und sehr schnell zum Erliegen und es bleibt dabei nur wenig übrig. Desto freier und harmonischer die beiden Prinzipien (Ausdehnung und Zusammenziehung, Yin und Yang) fließen, desto näher ist die Energie am Göttlichen die sich da aufbaut (sowohl im Orgasmus als auch beim „normalen“ Atmen). Die beiden oben dargestellten Atemübungen sind also bereits auch eine Vorübung zum Lernen und Üben während dem Orgasmus weiterhin gleichmäßig und tief zu atmen ! [1]

Atmen ist weit mehr als nur atmen, weil das Atmen umfasst auch Energien (Prana) welches ein- und ausgeatmet wird und also dabei auch innerhalb unseres Energiekörpers fließt. Und weil auch unser gesamtes Denken, Gefühle und Erinnerungsspeicherungen Energie sind, deswegen erfasst im Idealfall unser Atmen unser gesamtes Sein. Und nebenbei erwähnt, genau darum können wir mit einem Orgasmus unser gesamtes Leben auf eine höhere Seinsstufe erheben. Und nicht weniger als dies sollte das Ziel unserer Partnerschaft sein..





[1] Und ja, an dieser Stelle wird es Zeit den Glauben loszulassen dass es normal sei, im Orgasmus Atemaussetzer zu haben. Leider herrschen in unserer Gesellschaft diesbezüglich völlig falsche Vorstellungen vor, und von denen sollte man sich aber lösen, weil das was in unserer Gesellschaft als Orgasmus gilt ist eigentlich nur ein schwacher Abglanz von dem was möglich und erstrebenswert wäre.


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