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Praktische Vorübungen zum Energiefluss

Beim Tantra geht’s also um das Fließen lassen von Energien (in sich selbst und dann auch über sich hinaus zum Partner/in). Wer das noch nie erlebt oder geübt hat kann als einen ersten Übungseinstieg einfach mal tief einatmen und beim Einatmen bewusst versuchen dieses Eingeatmete, was ja auch eine Energie beinhaltet, sozusagen bis ganz tief in den eigenen Körper hinunter fließen zu lassen. Also bis in deinen Wurzelchakrabereich, den Bereich deiner Genitalien oder deinen Damm [1]. Und dann beim Ausatmen, lasse alle Energie die du nun da unten gespürt, sozusagen angesammelt hast, wieder nach oben durch deinen Körper bis in den höchsten Punkt deines Kopfes (Scheitelchakra) fließen. Es genügt dazu einfach die Absicht zu haben, und das energetische Körpergeschehen wird dieser Absicht folgen. Probiere und übe es einfach. Dann wieder einatmen, wieder alles nach unten, usw, du kannst das so lange wiederholen, wie du Lust hast.
Der Hauptenergiekanal des Menschen liegt in seiner Wirbelsäule, aber für diese Übung ist es egal wie die Energie nach unten und nach oben fließt. Der Mensch hat viele, tausende von kleinsten Energiekanälchen über welche die Lebensenergie ihren Weg nach unten und oben finden kann. Gerade weil es so viele Möglichkeiten gibt ist der Mensch ja erst überlebensfähig obwohl er vielleicht irgendwo in seinem System Energieblockaden hat. Das ist wie mit unserem Straßennetz. Wenn irgendwo eine Sperrung ist, dann fahren wir halt eine Umgehung und kommen trotzdem ans Ziel.

Solche Einatmen/Energie nach unten - Ausatmen/Energie nach oben Übungen gibt es in vielfältigen Variationen, man kann beispielsweise auch bis in die Füße hinunter atmen, was dann aber schon etwas fortgeschrittener wäre. Hier geht es ja erst einmal einfach nur um einen Einstieg in das bewusste Wahrnehmen und Steuern von Energien wie wir sie beim Atmen in uns aufnehmen.
Wenn noch eine zweite Person [2] dabei ist, dann kann man diese Übung etwas abwandeln und intensivieren:

  1. Die Übungsperson legt ihre Arme wie bei einer Umarmung um den Hals der Unterstützungsperson. (Bei großem Größenunterschied eventuell auf ein Kissen oder etwas draufstehen.)
  2. Nun beginnt die Übungsperson tief ein und auszuatmen, wie in der Einzelübungsvariante, die Energie jeweils nach unten und beim ausatmen nach oben fließen zu lassen.
    Die unterstützende Person fühlt sich nun in den Atemrhythmus der Person ein und streicht dann jeweils während dem Einatmen ganz sanft mit ihren Händen am Rücken der Übungsperson nach unten bis zum Wirbelsäulenende oder auch Po. Dort verweilt sie bis die Person ausatmet, und nun unterstützt sie den Energie-nach-Oben Prozess indem sie während dem Ausatmen der Person mit ihren Händen an ihrem Rücken entlang nach oben streift, bis sie an der höchsten Stelle des Kopfes angelangt ist. Und dann beim Einatmen wieder mit den Händen an der Wirbelsäule entlang nach unten, usw.

Die unterstützende Person kann (muss nicht zwingend) ihren eigenen Atemrhythmus dem Atmen der Übungsperson anpassen, und sie kann dann sogar wenn sie geübt ist auch in sich selbst die Energien jeweils nach unten und oben fließen lassen.
Die Übungsperson sollte mit ihrem Fokus auf ihrem inneren Energiegeschehen bleiben, also sich nicht äußerlich ablenken lassen. Auch dies kann ja bereits eine große (und wichtige) Übung für all jene sein, die selten in sich und sich sehr leicht von anderen beeinflussen oder ablenken lassen. Der Fokus auf dem eigenen Atem hilft da sehr.
Das kann man durchaus 15 Minuten lang machen und so können auch Anfänger die noch gar nie Energien im eigenen Körper fließen gespürt haben, erstmals solche Erfahrungen machen. Und es ist nicht nur für Einsteiger eine wundervolle Übung, sondern diese Übung ist auch genial dazu geeignet wenn jemand heftige Blockaden in seiner Wirbelsäule hat, zb Wirbelverletzungen, Bandscheibenvorfälle oder ähnliches, weil sich die Energie dabei wieder daran gewöhnen kann über die Wirbelblockade hinweg nach oben und unten zu fließen [3].
Sie wird dann direkt zur Heilübung und jeder kann sie machen, man braucht dazu keine Geistheilerausbildung, weil am Rücken einer anderen Person entlang zu streichen, das kann jeder.
Bekleidung: Optimaler ist diese Übung wenn man möglichst wenig und gleichförmige Kleidung trägt. Damit die unterstützende Handstreichelbewegung am Rücken möglichst gleichförmig gefühlt werden kann ist es zum Beispiel besser wenn die Frau keinen BH trägt. Dann ist der Energiefluss über diese Stelle noch weniger unterbrochen, bzw eben halt noch harmonischer. Wenn die beiden Personen sich vertraut sind, können sie die Übung optimalerweise ganz nackt machen. Dann kommt zu der Atem-Energie noch viel sexuelle Energie hinzu, die dann auch jeweils mit nach oben und wieder nach unten fließt und so den Energiefluss nochmals deutlich intensiviert.





[1] Der Damm ist der Bereich zwischen den Genitalien und dem After.

[2] Im Idealfall gegengeschlechtlich, weil dann die sexuelle Spannung das Energiepotential nochmals anhebt und so die Übung noch intensiver wird.

[3] was sie ja auch schon lange vor der entsprechenden Verletzung nicht mehr getan hatte, weil, bis jemand etwas so heftiges wie eine Wirbel- oder Bandscheibenverletzung bekommt, da muss vorher schon lange Zeit der Energiefluss blockiert sein, weil ein intakter Energiefluss stärkt ja das Energiefeld (Aura) an der betreffenden Stelle so sehr, dass gar keine Verletzung geschehen kann.


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