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Tantra Vorübungen

Es geht beim Tantra also um den bewussten Umgang mit Energien und entsprechend anspruchsvoll sind natürlich auch die eigentlichen tantrischen Übungen und Praktiken. Je nach dem, auf welchem Niveau man sich befindet ist es für viele Menschen sinnvoll erst einmal mit einfacheren Vorübungen zu beginnen. Wer beispielsweise geistheilerische Ausbildungen durchlaufen hat, braucht den Umgang mit feinstofflichen Energien nicht mehr zu erlernen oder einzuüben, aber viele Menschen fangen letztlich bei Null an, denn alles was mit feinstofflichen Energien zu tun hat, wird in unserer Gesellschaft noch immer missachtet und aus den Schulen verbannt.

Gute Vorübungen sind Atemübungen, wie ich sie in diesem Video beschreibe. Ab Minute 38:48 gehe ich auch kurz auf eine tantrische Variante dieser Atemübung ein.

Vielleicht die idealste Vorübung ist Toa Yoga, denn hier lernt man den direkten Umgang mit Energien im eigenen Körper. Auch Taichi, Qigong oder Formen von Pranaheilungsmethoden ergeben gute Vorkenntnisse für diese Form des Tantra.

Weitere gute Vorübungen ist alles was eine direkte heilerische Funktionen hat, denn natürlich können wir viel besser Tantra praktizieren, desto weniger Blockaden und Krankheiten (ja ich spreche hier auch von „psychischen“ Krankheiten, also noch nicht real ausgebrochenen Krankheiten) in unserem System stecken.
Wenn dir beispielsweise ein Problemthema bewusst ist, welches du mit dem anderen Geschlecht hast, dann überlege dir, ganz individuell für dich, eine Übung, wie du es heilen kannst, wie du es üben kannst, damit es seinen Problemcharakter verliert und du davon befreit wirst. Zu einer tantrischen Sicht des Lebens gehört, dass wir das Leben als Übung begreifen. Und wenn wir ja zum Leben sagen, dann beinhaltet dies, dass wir auch ja zum Üben sagen und auch für dieses Üben die Verantwortung übernehmen, also uns auch mal bewusst überlegen, wie dieses oder jenes geübt werden könnte.
Das Leben der meisten „normalen“ Menschen besteht aus einem sich vom Leben von einer Übung zur nächsten Übung schleifen zu lassen, man fühlt sich als Opfer. Mit der tantrischen Einstellung wird uns dieses Üben immer mehr bewusst und wir können dadurch immer mehr selbst entscheiden, was und wo wir üben weil wir nicht mehr dem Leben hinterherlaufen, sondern weil wir freudig die nächste Übung für uns auswählen, noch bevor das Leben, beziehungsweise deine Seele, dich in eine nächste Übung hinein zwingt. Die Seele hat das Recht und sogar die Aufgabe dich in deine Übungen hineinzuführen, weil du diesen Übungs- und Lernaufgaben vor deiner Inkarnation zugestimmt hast und deiner Seele quasi die Aufgabe übertragen hast dich in diese Übungen zu führen. Das Leben als eine Aneinanderkettung von Übungen zu betrachten beziehungsweise als ein sich stetiges Aufwärtsentwickeln entspricht also einer universellen Wahrheit, darum tut es uns gut diese Sichtweise einzunehmen. Wir erschaffen uns also durch das bewusste Annehmen von Übungen so etwas wie einen Vorsprung vor dem Zeitpunkt wo unsere Seele uns großen Druck im Leben [1] macht um uns zu zwingen und wir erhalten dadurch mehr Freiheit und mehr Auswahlmöglichkeiten. Wir sind dann sozusagen mehr im Fluss des Lebens.

Viele Tantraseminare bestehen in den ersten Stufen fast nur aus Vorübungen. Dabei gibt es natürlich so viele Vorübungen, denn eigentlich kann man alles was hilft den Umgang mit dem anderen Geschlecht (hauptsächlich natürlich die beiden Hauptthemen annehmen und loslassen) und das Bewusstsein im eigenen Körper, das Steuern von Energien im eigenen Körper zu trainieren und vieles mehr als Vorübung betrachten. In früheren Zeiten wurden solche Vorübungen zum größten Teil gezielt auf den jeweiligen Schüler abgestimmt, aber heute wo Tantra meist in Gruppen unterrichtet wird, ist das nicht mehr so. Solche Übungen können auch für all jene wichtig sein, die noch keinen passenden Tantrapartner/in gefunden haben, denn viele dieser Übungen kann man auch alleine praktizieren.

Es gibt also im Prinzip unendlich viele mögliche Übungen. Ich empfehle dir also gezielt zu schauen:






[1] Immer wenn wir etwas nicht freiwillig lernen (=üben) wollen, dann erschafft unsere Seele immer mehr Druck in unserem Leben, damit wir uns dem betreffenden Thema immer weniger entziehen können.

[2] Und das dann meist als reine Projektion, die noch nicht einmal der Wirklichkeit entspricht. Wenn eine Frau eine andere als Schlampe tituliert, dann sieht sie meist in der anderen eine Frau die ein erfüllteres Sexualleben als sie selbst hat (=Neid), aber die Wahrheit ist ganz oft, dass beide keine wirklich erfüllte Sexualität leben und es nur die Vorstellung der Frau ist, die neidisch ist.

[3] Ich persönlich gehöre ja zu den wenigen Menschen, die bei ihrer Geburt nackt zur Welt gekommen sind, aber bei vielen anderen war das anscheinend nicht so. Zumindest verhalten sich viele so, wenn ich zum Beispiel in Indien sehe, wie Frauen mit ihren ganzen Kleidern im Fluss baden gehen.. Oh je - der Mensch ist halt immer das Opfer seiner Glaubenssätze. Wie will ich mich denn den Energien eines anderen Menschen öffnen, wenn ich noch nicht einmal in der Lage bin mich dem Wasser eines Sees oder Flusses hinzugeben ohne dass ich mich in eine Schutzschicht aus Badekleidung hülle ? Wenn es „in“ wäre, würden manche sicherlich sogar noch mit Anzug und Krawatte ins Schwimmbad gehen..

[4] Man kann zu solchen Veranstaltungen ganz bewusst mit dem Ziel gehen zu fremden Personen des anderen Geschlechts einen körperlichen Kontakt aufzunehmen und dann bewusst üben diesen Kontakt fühlend wahrzunehmen. So können wir unsere fühlende Wahrnehmungskraft wieder optimal entdecken und üben. Für viele ist vielleicht am Anfang eine Person schon viel und eine Herausforderung, aber es geht hier ums Üben und dass man sich durch die Erfahrung weiterentwickelt. Danach kann man das dann steigern, dass man sich vielleicht mindestens 3 fremde Personenkontakte als Ziel setzt, später dann 5 und mehr usw. Und das Endziel wäre, dass man dann aus einem Kontakt heraus gleich in den nächsten übergehend, sozusagen sich selbst wie im Kontaktfluss des Lebens erlebt . Ich war ja nun schon öfter auf solchen Veranstaltungen und kann aus meiner Erfahrung sagen, dass es da doch sehr viele Frauen gibt, die sich dann fast überhaupt keinen Kontakt erlauben, was schon ein recht guter Spiegel unserer Gesellschaft darstellt. Gerade unter Frauen die sehr gutaussehend sind (oder es in jungen Jahren waren) gibt es ja viele, die es nie gelernt haben, von sich aus Kontakt zu Männern aufzunehmen. Sie konnten dann ihr ganzes Leben immer nur zwischen denjenigen Männern wählen, von denen sie angesprochen wurden und obwohl sie schon alleine wegen ihrer Schönheit eigentlich jeden hätten haben können, waren sie dann immer nur mit Männern zusammen, die sie nicht wirklich selbst ausgesucht hatten. Wie gesagt, es geht um das Aussteigen aus undienlichen Mustern die unglücklich machen.
ps, noch ein Hinweis: Bei solchen Veranstaltungen sind oft nur wenige junge Menschen dabei (wahrscheinlich weil die Älteren es eher verstanden haben, wie wichtig das Üben des Lebens ist). Wenn du also jünger bist, dann musst du damit rechnen dass du nicht immer genug Personen in deinem Alter zum üben findest. Das ist aber egal, weil es geht hier nicht darum einen dauerhaften Partner/in zu finden, sondern ums üben in einen fühlenden körperlichen Kontakt zu gehen, einen fühlenden Kontakt zuzulassen und ums üben diesen fühlenden Kontakt bewusst auch wieder loszulassen, da ist das Alter egal.
Für eine dauerhafte Tantrapartnerschaft würde ich dir aber schon empfehlen jemand in deinem Alter zu suchen. Eine Tantrapartnerschaft mit großem Altersunterschied ergibt dann einen Vorteil, wenn sie bewusst eingegangen wird um etwas vom älteren Partner/in zu lernen. (Ansonsten fällt man auf Dauer allzu leicht in Vater-Tocher bzw Mutter-Sohn Muster, welche natürlich nicht wirklich zu einer Partnerschaft passen. Solche Muster sind einfach zu stark, als dass man sich ihnen auf Dauer in einer Partnerschaft mit großem Altersunterschied entziehen könnte. Das bedeutet nicht dass man nicht Tantra mit großen Altersunterschiedpartnern machen kann, aber sei dir bewusst, dass es enden kann, wenn euer Energieniveau sich erhöht. Aber, wie gesagt, für kürzere Beziehungen um etwas zu lernen ergibt es durchaus einen Sinn, weil an sich ist es ja ein natürliches Muster, dass Jüngere von älteren Menschen lernen.)


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