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Noch mehr zum Ende von Beziehungen

Aus Feedback auf dieses Buch weiß ich, dass für viele Leser/innen das Beenden von Beziehungen ein großes Thema ist. Ich möchte darum hier noch tiefer darauf eingehen. Wenn alles Schwingung ist, dann können wir uns vereinfacht auch eine Beziehung, eine Partnerschaft oder gar eine Ehe wie eine Welle vorstellen. Und die Frage wäre dann: Wie endet eine Welle ?
Sie endet nach all den Höhepunkten deiner Lernerfahrungen aus dieser Beziehung wenn du all die Lernerfahrungen in dir aufgesogen hast, so wie das Wasser nach einer Welle vom Sande aufgesogen wird. Wenn du also alle Erfahrungen[1] angenommen und sie in Frieden in dir ruhen und du spürst, es gibt keine neuen Erfahrungen mehr, die du mit diesem Partner/in erleben willst, dann wäre dies das Ende der Welle und quasi ein natürliches Ende dieser Partnerschaft.
Was muss man tun um eine Welle zu beenden ? Stell dir am Meer eine Welle vor, die an den Strand läuft. Was muss man tun, damit diese Welle gut ausläuft ? Gerade wir im Westen glauben ja immer ständig aktiv sein zu müssen, Trennung, Drama, Verfügungen, Näherungsverbote, Scheidung, Scheidungsjahr und noch mehr Drama, usw.. Dabei zeigt uns eine simple Meereswelle wie es normal wäre: Nämlich, es geschieht von alleine, wir brauchen gar nichts tun, nur die Ruhe am Ende einer Welle zulassen und genießen.
Daraus können wir etwas Wichtiges erkennen: Wann immer wir eine Trennung erleben, die nicht dieser Ruhe am Ende einer Welle entspricht, immer dann sind wir nicht im Fluss des Göttlichen. Immer dann schaue genau hin, immer dann gibt es noch etwas zu lernen ! Vielleicht versuchst du gerade sogar die Welle auf ihrem Höhepunkt aufzuhalten ? Was passiert, wenn man die Welle zu früh stoppen will ? ja.. richtig.. es schäumt und sprudelt, es geht nicht, man stellt sich gegen die Natur und erlebt gefühlsmäßiges Drama, denn auf dem Höhepunkt sind die Energien roh und wild. Das ist ein Muster, dass man mitten in der Lernerfahrung abbrechen will, den gewählten Weg nicht mehr zu Ende gehen. Gerade auf dem Höhepunkt wenn das große Umswitchen angesagt wäre, wenn das Bewusstsein begreift, dass es mit den alten Mustern nicht mehr möglich ist, das aktuelle Erfahrungsthema zu meistern, wenn die Angst vor den notwendigen neuen Mustern aufkommt. Gerade da wird der Unterschied zu einer tantrischen Partnerschaft deutlich, denn dann würde man gemeinsam die Transformation schaffen, mithilfe des stabilen Energiekreises welchen sich das Paar erarbeitet hat.
In einer herkömmlichen Beziehung hingegen besteht die Wahl zwischen dem Weiterleiden wie bisher oder einer (leidvollen) Trennung. In beiden Varianten erfährt man zwangsläufig Leid weil Transformation nicht stattfindet, beziehungsweise ein bisschen Transformation findet natürlich immer statt, das Leben erzwingt ja auch von alleine Transformationen. Aber es ist halt ein Unterschied ob man Jahre braucht für die Veränderungen (=Transformation) im eigenen Geist oder ob die beiden Partner Transformationen in wenigen tantrischen Liebesnächten erreichen.
Die dritte Variante stattdessen wäre, dass man die bestehende Partnerschaft wandelt und sich mehr und mehr tantrischem Denken und tantrischen Methoden öffnet.





[1] Lernerfahrungen sind ja immer energetischer Natur, also weil Bewusstsein ist ja Energie. Und dieses Bewusstsein welches aus den Lernerfahrungen entstanden ist, sickert ins eigene Bewusstsein hinein oder hinab ins Unbewusste, wie das Wasser nach einer Welle im Sande versickert.


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