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Normale Beziehungen

Eine „normale Beziehung“ zeichnet sich dadurch aus, dass die beiden Partner zumindest auf der Bewussten Ebene fast keine Ahnung haben, was überhaupt der höhere Sinn einer Partnerschaft ist. Am weitesten verbreitet sind Glaubensmuster so in der Art:

Wobei es natürlich ok ist in eine Partnerschaft mit einer egobehafteten oder unreinen Liebe zu gehen - aber eben aus tantrischer Sicht nur, wenn man dann das Ziel hat, diese Liebe und das eigene Leben zu veredeln, also die Partnerschaft zum Beispiel dazu zu benutzen um reine Liebe zu üben, usw, also sich höher und weiter zu entwickeln. Nur dann hat die Partnerschaft einen höheren Sinn und nur dann wenn dieser höhere Sinn oder höheres Ziel existiert kann sich die Partnerschaft gezielt in diese gute Richtung entwickeln.
Und natürlich betrifft dies auch den Bereich der Sexualität und dann ist es auch nicht wundersam warum eine Beziehung mit „normalem“ Sex so oft scheitert und zu Problemen führt.
Schau dich um, in deinem Bekanntenkreis, ja, vielleicht sogar in deinem eigenen Leben, wo immer man hinschaut, man entdeckt so viel Drama, Chaos und Unliebe in Beziehungen in unserer Gesellschaft. Was ist die grundlegende Ursache für all den vielen Beziehungsstress, der vielerorts herrscht und Menschen in der Knechtschaft niedriger Energieschwingungen, ja auch niedriger Gefühlsschwingungen gefangen hält ? Gefühle von Eifersucht, Trauer über Trennung, Wut auf den oder die Expartnerin oder eine Sehnsucht, den oder die Ex zurückhaben wollen und so weiter, solche Gefühle haben keine hohe Schwingung und drücken den Menschen tief in den Morast niedrig schwingender Egogefühle.

Dabei hätte eigentlich unser höheres Selbst (in Verbindung mit unserem Unterbewusstsein) die Hauptaufgabe uns wieder in einen komischen Zustand der ALL-Verbundenheit zurück zu führen. Und natürlich wäre es der Hauptsinn einer Partnerschaft, dies zu üben. Zunächst in Kleinem, sich Verbunden-Fühlen mit dem Partner, aber dann ist es natürlich kein Zufall, dass wir gerade beim Sex über dieses Gefühl der Verbundenheit mit dem Partner hinaus gehen können und eine größere Allverbundenheit erleben können, die unser eigentliches Ziel ist. Und hier beginnt diese primäre Ursache fast aller Partnerschaftsprobleme unserer Gesellschaft, nämlich dass wir nicht anerkennen dass es in einer Partnerschaft eigentlich darum geht, diesem Ziel, der Verbundenheit mit dem großen Ganzen näher zu kommen. Wer das Ziel nicht kennt, darf sich nicht wundern, wenn er blind umhersegelt und nicht erkennt, dass es da gerade im Bereich seiner Sexualität so ein gewaltiges Lern- und Entwicklungspotential befindet und dann jahrein jahraus stattdessen immer nur denselben 0815 Sex praktiziert, der vielleicht äußerlich mit verschiedenen Stellungen variiert wird, der aber innerlich immer nur erneut dieselben Defizite manifestiert. Logischerweise fühlt sich die Seele dann unerfüllt und verursacht dann allerlei Partnerschaftsprobleme, damit die beiden merken, dass etwas grundlegend wichtiges nicht stimmig ist in ihrem Leben. Das Ziel ist die geistig unendliche Freiheit Gottes und nicht ein gegenseitiges aneinander kleben wie es die Kirchen mit der List des Teufels den Menschen einsuggeriert. Es ist kein Zufall dass die Kirchen diesen so wichtigen Teil einer Partnerschaft, die Sexualität, so sehr verteufelt haben. Das teuflische ist die Trennung, das Gegenteil von Verbundenheit.

Darum, werde dir klar, über dieses, allem zugrundeliegenden allerwichtigsten Zieles des Tantra, beziehungsweise deiner Sexualität, dem Üben, dem Lernen, dem Wiederzurückfinden in dieses Gefühl mit allem verbunden zu sein. Dieses mit allem verbunden zu sein ist das wichtigste, was ein Mensch in seiner Inkarnation lernen kann, denn unser Entwicklungsweg zum wahren Gott beinhaltet diese Verbundenheit zu allem. (Ein Gott zeichnet sich gerade dadurch aus, dass er/sie diese Verbindung hat, lebt, und ist.) Ohne dies zu erreichen können wir nicht Gott [1] sein, denn nur über diese Allverbundenheit können wir ALLes beeinflussen. Ansonsten bleiben wir weiterhin im Sklavenbewusstsein verhaftet. Und natürlich fängt auch der längste Weg mit dem ersten Schritt an, darum üben wir diese Verbundenheit zuerst mit einem einzigen Partner. Das ist der Grund warum das „Partnerschaft spielen“ so beliebt auf unserem Planeten ist. Eine Partnerschaft ist der ideale Rahmen um Allverbundenheit in zunächst kleinem Rahmen zu üben. Wenn dann Kinder entstehen, erweitert sich dieser Rahmen ganz natürlich. Dann kommt die zusätzliche Lektion dazu, die Verbundenheit zu den Kindern also innerhalb einer Familie zu üben. Und so steigert sich das Übungsprogramm dann immer mehr, desto älter der Mensch wird, desto größer wird seine Familie, Enkel, Urenkel, usw. So werden auch Menschen, die total unbewusst vor sich hin leben in dieses wichtigste aller Übungsprogramme gepresst.
Aber weil wir uns diesem Übungssinn unseres Lebens bewusst sind, können wir es bewusst und besser üben als andere unbewusste Menschen. Und dazu verwenden wir Tantra. Diesem Zustand, wenn alle Grenzen verschwunden sind, wenn keine Bewertung, wenn kein Gedanke dich von anderem trennt. Bei normalem Sex hast du dieses Gefühl vielleicht mit viel Glück ein paar Sekunden lang. Aber wir wollen es üben diesen Zustand über längere, sehr viel längere Zeiträume aufrecht zu halten, Stunden, ganze Nächte, im Idealfall für immer. Dies gilt es zu üben und solches Üben innerlich wichtiger zu nehmen, als meinetwegen das Zusammenraffen von Geld oder anderer belanglosen Ziele, ist die wahre tantrische Lebenseinstellung und auch der wahre Sinn des Lebens.





[1] Wir könnten alle Götter sein, denn wir sind genau so göttliche Geistwesen, wie jene Schöpfergötter die unseren Körper genetisch erschaffen haben, ja, wir könnten sogar auf dieser Erde um ein vielfaches mächtiger sein als diese Götter, denn unser Körper ist speziell an unseren Planet Erde angepasst, was auf die Körper unserer Schöpfergötter nicht zutrifft. (Dies ist ja vielleicht sogar die Ursache warum diese Götter so viel Angst vor unserem Erwachen haben, dass sie alles Esoterische verunglimpfen und alles was mit Außerirdischen, also auch mit ihnen selbst, zu tun hat geheim halten lassen.)


 


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