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Energieaustausch (also zb auch Gefühlsaustausch) zulassen

Der zweite große Lern- und Übunsaspekt im Tantra besteht im Energieaustausch. Das Annehmen der Energien des Anderen ohne Widerstand und das Geben der Energien ohne Verlust- oder Loslassängste. Dabei geht es um Verschmelzung, das Lernen, all dessen, was vom anderen kommt, anzunehmen, ohne innerlich Widerstände aufzubauen. Anzunehmen und im Weitergeben und wieder loslassen alles fließen zu lassen. Wer diese Fähigkeit entwickelt hat, kann auch in der äußeren Welt aus allem was ihm begegnet etwas Gutes machen, denn wir halten uns dann nicht mehr mit Abwehrhaltungen und inneren Blockadeeinstellungen auf und wir fallen dann auch nicht mehr in solche Abwehrmuster, sondern können nun alles nutzen zu unserem Vorteil für unsere Ziele. Diese Eigenschaft oder Fähigkeit im Leben alles so annehmen zu können, wie es ist, zeichnet die glücklichsten Menschen aus. Auch hierfür gibt es wieder verschiedene tantrische Übungsvarianten, mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden, bis hin zum Üben die sexuelle Energie des Partners/in im Orgasmus an/aufzunehmen und widerstandsfrei wirken und fließen zu lassen und wieder im Kreis zurück fließen zu lassen. Werden der göttlichen Energie keine Widerstände entgegen gesetzt, so fließt und wirkt sie immer vollautomatisch zum Besten und zu unserem Glück weil gute Gefühle immer noch mehr Gutes anziehen.

Durch solche Energieflussübungen, die Energien und Gefühle im Körper fließen zu lassen, lernen wir auf einer sehr tiefen Ebene, dass alles was uns begegnet uns zu nutzen ist und unserem Glück dient, wenn wir uns nicht sträuben und uns dem Leben entgegen stellen. Weil auf dieser Energieflussebene unser Verstand nicht mit wertenden Einwänden eingreifen kann, ist Tantra besser geeignet unser Bewusstsein umzuprogrammieren als es beispielsweise mit Affirmationen möglich ist. Trotzdem kannst du natürlich auch während einer tantrischen Übung dich bewusst mit einem Gedankenmuster programmieren. Angenommen du hast in dir ein altes Denkmuster, also zum Beispiel Ängste vor Dingen die dir begegnen, dann kannst du sehr gut Affirmationen, wie "Alles, was mir begegnet ist gut" verwenden.

Wie gesagt, die tantrische Ebene ist viel tiefer liegend als die mentale Ebene der Affirmationstechniken, weil wir ja im Tantra direkt auf der Energieflussebene agieren. Aber im ganzheitlichen Sinne kannst du wunderbar gleichzeitig Affirmationen verwenden, besonders wenn sie speziell auf deine Bedürfnisse und Themen zugeschnitten sind. Die Wirkung verstärkt sich dann weil die Affirmation direkt in die Energieebene "hineinverwoben" wird.


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Kommentare, Fragen und Feedback

1. Elżbieta schrieb am 04.11.2025:

Hallo Andreas, wie genau funktioniert das mit dem Annehmen des anderen. Ich probiere es in meiner Partnerschaft und werde jedesmal zur Wut getrieben.
Ich weiß mein Partner ist mein Spiegel und all die anderen Techniken kenne ich auch, nur wann setzt es endlich ein. Vor allem eine Blockade in mir fragt sich immer : wie weit nimmt man etwas an, wenn zb in einer Beziehung körperliche Gewalt herrscht (ist jetzt nicht bei der Fall, da geht es nur um die Emotionale ebene, was es auch nicht besser macht) aber was ich ausdrücken möchte, wenn alles ein Spiegel meiner inneren welt ist und ich aber geschlagen werde und wenn ich mich ja von dem Partner trennen würde, würde es in der nächsten Partnerschaft ja auch passieren weil ich heilen muss... Wie weit geht man da? Geschlagen im Sinne von emotionaler Gewalt gedacht aber auch körperlich natürlich, wie nimmt man so etwas an um zu wachsen?

Vielen Dank schon mal für deine Antwort.
Liebe Grüße und danke für diese Seite

2. Andreas schrieb am 04.11.2025:

Hallo Elzbieta,
Bei solcher Wut die in dir ausgelöst wird bedeutet Annehmen dann das Annehmen der Botschaft dass es da Dinge gibt die in dir Wut erzeugen, beziehungsweise eigentlich dass es da in dir Wutanteile/Wutschichten gibt die getriggert, also in dir aktiv werden können. Darum anerkenne als erstes dass diese Wut die da dann in dir aufkommt nur zu einem kleinen Anteil mit dem Partner oder anderem Aktuellen zu tun hat. Weil der allergrößte Anteil sind immer Wutanteile die schon seit langer Zeit (Kindheit oder noch früher) in dir sind, und zwar unfriedlich in dir sind, aber verdrängt und gedeckelt. Annehmen heißt dann also diese alten Anteile anzunehmen im Sinne von Anerkennen dass da was ist was du transformieren, auf eine höhere Stufe, in eine friedlichere Form bringen solltest um ein gutes Leben haben zu können.
Die Botschaft ist also an unfriedlichen Wutereignissen zu arbeiten die noch aus der Kindheit stammen oder aus früheren Leben oder gar aus dem Familiensystem von Vorfahren übernommen ist usw..

Und ja, die Seele kann (und wird das oft auch tun) solche Botschaften verstärken wenn sie nicht angenommen werden, und ja, das kann bis hin zu körperlicher Gewalt führen oder noch darüber hinaus, auch Krankheiten können solche Botschaften sein, du findest hier mehr über solche Steigerungsformen die der Seele zur Verfügung stehen wenn sie mit ihrer Botschaft nicht durch kommt weil die Botschaft nicht angenommen wird.

lg von Andreas


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