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Energien (also auch Gefühle) in sich fließen lassen

Ein wichtiger Aspekt von Tantra ist es, zu üben, den Energiestrom in sich fließen zu lassen, zum Beispiel auch wenn man von anderen Menschen beeinflusst oder abgelenkt ist.
Oftmals ruhen wir nur solange in unserem inneren Frieden in uns, solange wir keinen anderen Menschen begegnen. Dabei ist körperliche Berührung natürlich eine nochmals um vieles intensivere Form der Begegnung mit anderen Menschen, als normale alltägliche Interaktionen mit Menschen. Aber selbst bei Begegnungen wo uns der andere meinetwegen nicht einmal näher als 5 Meter kommt, lassen wir es ja oft schon zu, dass wir innerlich total aus dem Gleichgewicht kommen. Unser Herz verändert seine Pulsschlag, wir durchleben verschiedene, von uns meist nicht kontrollierte Emotionsstadien, in unserem Geist springen tausend Gedanken an, Wertungen, Bewertungen, Erinnerungstrigger, Ängste, Schuldgefühle, Denk- und Handlungsmuster, usw, usw, usw. Und dies, wie gesagt oftmals obwohl noch nicht einmal eine Berührung stattgefunden hat. Dies alles verhindert dann, dass wir weiter im göttlichen Zustand unseres ureigensten Seins ruhen können.
Ein wichtiger, vielleicht sogar der allerwichtigste Teil des Tantra ist es darum, dies zu üben, zu trainieren, dass man, selbst wenn der andere ganz nah ist, trotzdem die Kontrolle über den eigenen Energiefluss im Körper behält. Es ist wichtig zu verstehen dass, wer die eigenen Energien kontrolliert, der hat damit indirekt die Kontrolle über die eigenen Gefühlsströme (=ganz wichtig), die eigenen Gedanken, Organe, Herzschlag, Puls, usw, eben über alles oben genannte. Es geht also darum, zu lernen im eigenen Göttlichen zu verbleiben auch in der Interaktion mit anderen. Dieses sich mit dem Göttlichen (und dem anderen) Eins fühlen zu üben ist ein wichtiger Aspekt im Tantra. Hierzu gibt es:

  1. Übungen ohne Körperkontakt / ohne Berührung zu einem Tantrapartner
  2. Übungen mit Berührung (Wobei es hierbei natürlich unterschiedliche Berührungsgrade gibt. Wer es dann schafft selbst bei der intensivsten Form der Berührung, also dem Orgasmus, den eigenen Energiefluss zu kontrollieren in dem Sinne, keine Verkrampfungen / Blockaden im eigenen Energiefluss zu haben, also im göttlichen Sein des Alles-annehmens und Alles-loslassens zu sein, der hat diesen wichtigen Aspekt des Tantra gemeistert. Die meisten Orgasmen normaler Menschen sind hingegen ganz und gar verkrampft, und weil sie es aber gar nicht anders kennen glauben sie dann das sei normal bei einem Orgasmus. Und weil sie auch nicht glauben dass man Sexualität üben müsse oder gar könne, kommen sie auch nicht raus aus ihrer begrenzten Sexualität.)

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