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Impotenz und Körpersprache

Impotenz lässt sich (übrigens indirekt auch medizinisch) in jedem Fall auf Stress- und Nerventhemen zurückführen. Auch wer raucht oder Drogen nimmt hat ja immer ein zugrunde liegendes Stressthema, welches ihn zum Rauchen bringt. Die körperliche Botschaft von Impotenz ist eindeutig, der Körper des Mannes zeigt an, dass er mehr Entspannung einfordert und benötigt. Darum, wer unter einem solchen Thema leidet, der sollte daran arbeiten alle Themen zu befrieden, welche ihm innerlich und äußerlich Stress und Anspannung bereiten. Er muss also die Körperbotschaft des Erschlafften annehmen und in sich selbst für Entspannung sorgen, damit ihm sein Körper diese Entspannung nicht in Form eines schlaffen Stabes aufzwingen muss. Mehr braucht er nicht tun. Wobei das natürlich im Einzelfall durch aus viel innere Arbeit sein kann, weil meistens noch Lügen und Lebenslügen aufzulösen sind damit sich Entspannung einstellen kann. Dass zu wenig Energie im Zauberstab des Mannes ankommt hat nämlich auch oft mit durch Lügen blockieren Wirbelsäulen zu tun. Die Energie kann dann nämlich nicht vom Kopf hinunter fließen, wie sie es ja nach dem Energiekreis im Manne tun sollte. Weil sich zu viele Spannungen (durch Lügen) im Rücken aufgebaut haben muss er zuerst einmal hier für eine Entspannung sorgen bevor die Energie von oben nach unten fließen kann und er sich dem Sex zuwenden kann.
Hat er diesen entspannten Frieden dann aber in sich gefunden und erzeugt, dann wird er keine Probleme mit Impotenz mehr haben. [1]

Dieses weit verbreitete Impotenz Thema spiegelt auch diesen genau so weit verbreiteten Glauben, dass das Wesentliche am Sex das Eindringen des Mannes in die Frau wäre. Natürlich ist auch dies eine Lüge unserer Gesellschaft, die hier dann offensichtlich wird, wenn der Mann nach dem gesellschaftlichen Verständnis in die Frau eindringen muss obwohl er körperlich dazu noch gar nicht bereit ist und er von der Gesellschaft (bzw seinem, der Gesellschaft unterworfenem Denken) zu Viagra gezwungen wird. Der schlaffe Zustand seines Zauberstabes zeigt ihm hier die Wahrheit an und eben auch den richtigen Zeitpunkt, beziehungsweise, dass dieser Zeitpunkt noch gar nicht da ist. Es gilt also auch einfach die Körpersprache zu berücksichtigen um zu einem wahren Bezug zum eigenen Körper zurück zu finden. Gerade ein schlaffer Penis ist viel besser geeignet um die äußere Klitoris der Frau zu stimulieren, da er weich und sanft ist, was die Frau in diesem Bereich braucht. Und auch bei dieser Stimulierung sollte die Frau natürlich die erzeugte sexuelle Energie in sich fließen lassen, also in sich annehmen, in den gesamten Körper fließen lassen, also lasse solchen Aberglauben los wie er allenthalben gelehrt wird, dass ein klitoraler Orgasmus ein Punktorgasmus sei.. Jede sexuelle Energie kann und sollte im Fließen sein, am leichtesten wird dies erreicht durch stetiges Atmen. Wer den Atem anhält blockiert den Atem-Energiefluss und damit dann indirekt auch den sexuellen Energiefluss - darum auch hier gilt wieder, wenn du wahrnimmst dass deine Partnerin aufhört tief zu atmen, dann erinnere sie tief zu atmen, denn der Energiefluss ist wichtiger als ein lächerlicher Punktorgasmus der von seiner Energieintensität im Vergleich zu einem ganzheitlichen tantrischen Orgasmus nur wie eine Mücke zu einem Elefant ist. Wie gesagt, in unserer Gesellschaft wird das Ganzheitliche verkannt, und das aber nicht nur beim Körpersprachlichen des Mannes. Auch das körpersprachliche der Frau wird oft übergangen: Im Prinzip ist sie erst dann wirklich bereit, wenn sie ihm ihr Becken durch Bewegungen in seine Richtung darbietet [2]. Für eine ganzheitlich gute tantrische Sexualität ist die Beachtung des Körpers mit seiner ihm innewohnenden unendlichen Weisheit (Körperintelligenz) die beste Grundlage, denn der Körper richtet sich immer an den Energien aus.





[1] Genz nebenbei erwähnt, ein Mann ist niemals auf „Viagra“ oder ähnliches angewiesen, weil die Natur hier sowieso viel bessere Möglichkeiten anbietet, wie zum Beispiel Spargel oder bei den Kräutern: Liebstöckl

[2] Auch hier gibt’s jede Menge Frauen, die so heftige Blockaden in sich haben, dass sie gar nicht mehr in der Lage sind ihr Becken dem Manne „Hinzubewegen“. Oft sind es innere Verbote, die es der Frau gar nicht zulassen diese körpersprachliche Bewegung auszuführen. Im Gegensatz zum schlaffen Penis des Mannes fällt das bei der Frau dann aber nicht auf, insbesondere, wenn der Mann nicht darauf achtet. So wie sich viele Männer gezwungen sehen, Viagra reinzuwerfen, so ist es bei den Frauen der fast schon gesellschaftliche Zwang, mittels hohen Absatzschuhen in eine körpersprachliche Haltung zu gehen, wo ihr Becken sich dem Mann anbietet. Und natürlich, es ist sowohl bei den Stöckelschuhen, als auch beim Viagra nicht echt, es wird falsches vorgegaukelt. Mit dem Viagra gaukelt der Mann vor, dass er sexuell bereit sei, mit den Stöckelschuhen und der sich daraus ergebenden Beckenhaltung gaukelt die Frau vor, sie sei bereit für Sex. Der Unterschied ist lediglich dass die Stöckelschuhsammlung der Frau meist größer und vielfältiger als die Viagrasammlung des Mannes ist.


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