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Über Schamgefühle und Schamhaare

Schamhaare sind, wie der Name schon sagt, ein Symbol für die Scham, die ein Mensch im Bezug auf seine Sexualität empfindet. Kleine Kinder, für die Nacktheit noch etwas natürliches darstellt, haben keine Schamhaare, und sind entsprechend unbekümmert, zumindest solange, bis sie zur Scham erzogen werden und dann fortan unter dieser Begrenzung leben müssen, und zwar genau so lange, bis sie sich wieder von diesen anerzogenen, zumeist von den Eltern oder Religion und Gesellschaft übernommenen, Schamprogrammen befreit haben. Eine solche sexuelle Befreiung von fremdübernommenen unnatürlichen Programmierungen (also Glaubensmustern) ist notwendig um aus einer gewissen inneren freien Haltung heraus Tantra praktizieren zu können. Solche Schamprogramme können Sie im Prinzip mit jeder geistigen Methode auflösen, welche Sie auch sonst benutzen um Glaubenssätze loszuwerden, die Sie bei sich entdeckt haben - das wichtigste ist also nicht wie Sie es machen, sondern dass Sie es überhaupt tun, und natürlich alles fängt mit dem Setzen der Absicht an.
Gerade weil die Schamhaare ein Symbol für Schamgefühle [1] sind, kann man eine starke Botschaft ans eigene Unterbewusstsein senden indem man sich die Schamhaare sehr kurz schneidet oder sie rasiert. Das Unterbewusstsein versteht hier ganz einfach, dass man sich von seiner Scham, seinen schamhaften Glaubensmustern und Schamgefühlen trennen möchte. Genauso ist es auch eine deutliche Botschaft an unser Unbewusstes, wenn wir uns nackt beim FKK zeigen[2]. Sobald unser Unterbewusstsein verstanden hat, dass es unsere Absicht ist, unsere, uns begrenzenden Gefühle der Scham loszuwerden und zu überwinden, dann wird es uns mit seiner ganzen Macht unterstützen und uns frei davon machen.
Man kann das nicht genug betonen, wie wichtig es ist Schamgefühle aufzulösen, weil Scham ist das am niedrigsten schwingende aller Gefühle. Beim Schamgefühl unterwirft man sich zu 100% den Bewertungsmustern der anderen Person - man ist zu 0% bei sich selber weil man fremde Bewertungen in sich wirken lasst. Schamgefühle sind darum die absolute totale Selbstverleugnung !

Und glauben Sie bitte nicht, das würde nur Frauen betreffen. Bei Frauen ist es nur offensichtlicher sichtbar, weil sie meist direkt zu schamhaftem Verhalten konditioniert wurden. Das bricht selbst beim FKK oder in Nacktsauna manchmal durch, wenn sie sich dann doch auffällig unauffällig in ein Badetuch hüllen. Bei Männer ist das Schamthema eigentlich sogar noch viel schlimmer, weil ein Mann darf sich ja „nicht schämen“.. Das heißt, selbst wenn er Schamgefühle hat, dann muss er so tun, als hätte er keine, weil sonst ist er ja sozusagen kein echter Mann, also wir haben hier ganz oft sogar eine Form der doppelten Negativität. Ich erspare mir jetzt ein extra Kapitel zum Thema Männer und Schamgefühle zu schreiben, das ist aber ein riesiges Thema, weil fast alle Männer in unserer Kultur direkt dazu erzogen werden, sich für ihr Mannsein zu schämen und es braucht oft Jahrzehnte um da wirklich wieder rauszukommen aus all den Anerzogenem und von der Gesellschaft übernommenem. Gerade weil Scham das am niedrig schwingendste aller Gefühle ist, kann mittels Schamgefühlen am einfachsten Kontrolle und Manipulation über Menschen ausgeübt werden. Die Kirchen haben das über tausend Jahre vorgemacht und ein schlaff am Kreuz hängendes Mannesbild tief in unsere Gesellschaft hineingetragen. Jeder Mann muss sich hieraus wieder befreien, weil ansonsten bleibt der Mann der Gefangene dieser Gefühlsmuster. Wer sich nicht bewusst befreit, die Seele drängt natürlich trotzdem nach Auflösung solcher Muster, und so ist es kein Wunder dass sich verschiedene gesellschaftliche Phänomene entwickelt haben. Wir haben diesbezüglich zum Beispiel das dritte Reich, wo der Mann aber nur vermeintlich ein Mann sein durfte, weil natürlich, ein echter Mann rennt nicht einem Führer hinterher, sondern er führt sich selber ! Einige Jahre später kam dann die Hippiezeit, doch auch diese Befreiung des Mannes ist gescheitert, heute ist kaum noch eine der damals erkämpften Freiheiten vorhanden. Der Mann von heute ist mehr den jemals zuvor konditioniert sich über sein Mannsein zu schämen und das tun auch fast alle in unserer Gesellschaft, außer vielleicht Zuhälter und Exhibitionisten.

Männer die in sich viel Scham über ihr Mannsein erkennen, können zum Beispiel einfach mal ein Zeitlang etwas zusätzlich in ihre Unterhose stopfen, um so ihr Geschlecht zu vergrößern und sozusagen körpersprachlich die Botschaft aussenden „Ich bin ein Mann.“ Und aber dann als Übung auch innerlich dazu zu stehen, also mental innerlich mit einem Gefühl des Stolzes. [3]

Wer zum ersten Mal FKK macht um so seine Schamgefühle aufzulösen, kann übrigens wunderbar diesen Prozess beobachten, dass man, bevor das Schamgefühl sich dann mehr und mehr auflöst, dass man zuvor nochmal voll durch das Schamgefühl gehen muss wenn man sich zum ersten Mal beim FKK nackt anderen Menschen zeigt. Man muss sich dann nochmals dem Schamgefühl voll stellen, was man ja jahrelang vermieden, also verdrängt hat, indem man einfach gar nie FKK oder ähnliches gemacht hat und sich immer brav an die Badekleidungsdiktatur der Gesellschaft gehalten hat.
So ist es ja mit jedem anderen Gefühl, welches verdrängt war auch, man muss genau in dem Moment bevor es sich auflösen kann nochmals voll durch. Das geschieht zwar manchmal auch auf der unbewussten Ebene, manchmal sogar in Träumen, aber grundsätzlich geschieht es immer. Wenn man diesen Prozessmechanismus verstanden hat, dann hat man schon viel vom Leben verstanden. Und ja, wenn wir sterben müssen wir durch alle verdrängten Gefühle hindurch, die wir zu diesem Zeitpunkt noch haben. Das ist exakt das, was viele dann jeweils so beschreiben, dass im Moment des Todes ihr ganzes Leben an ihnen vorbei gezogen sei. Das kommt daher, weil an den ganzen verdrängten Gefühlen je immer Lebensereignisse dranhängen. An einem Mensch, der nichts verdrängt hat, zieht auch im Moment seines Todes nichts aus seinem Leben an ihm vorüber, weil er sich dann ja gar nicht durch diese energetische Schicht seiner verdrängten Gefühle hindurch bewegen muss, wenn er keine solche Schicht in seiner Aura hat.





[1] Schamhaare stehen natürlich symbolisch auch noch für anderes, zum Beispiel wie alle Körperhaare auch für Themen aus unserer Vergangenheit, die wir dabei sind loszulassen, mehr in diesem ganzheitlichen Artikel über Haare .

[2] oder eine modernere Varianten für die Jugend von heute wäre wohl, dass man auf Facebook, Instagram oder whatsup Nacktbilder von sich einstellt ? Ich bin mir nicht sicher ob das ausreicht weil es ist halt ein Unterschied ob es virtuell oder real wie beim FKK ist. Für Jugendliche, die so voll in ihrem Smartphone leben, ist es eventuell eine starke Botschaft ans eigene Unterbewusstsein..
Interessant ist ja, dass es so viele Jugendliche gibt, deren Eltern zwar immer FKK gemacht hatten, die sich selber aber dann ab einem gewissen Alter das nicht mehr trauen. Daran sieht man dass der Einfluss gesellschaftlicher Muster oftmals sehr viel stärker wiegen als übernommene Muster aus der Familie. Schamgefühle sind im gesellschaftlichen morphogenetischen Feld unglaublich fest verankert, und jeder Mensch muss sich daraus aus eigener Kraft befreien. Die Vererbung durch die Eltern reicht da nicht aus !!!

[3] Wichtig bei dieser Übung ist dass der Mann hier tatsächlich in sich dieses Gefühl einübt, also sich dieses Gefühl innerlich bewusst erlaubt, es geniest und das in möglichst vielen verschiedenen Situationen. Ohne diesen Fokus auf das Einüben des neuen Gefühls, würde er lediglich abhängig von seiner ausgestopften Hose werden und müsste dann ein Leben lang so rumlaufen..
Übrigens ganz ähnlich, wenn Frauen sich ihren Busen durch Einlagen „vergrößern“ - auch das sollte frau nur tun, wenn sie dann ganz bewusst eine solche Gefühlsarbeit praktiziert, also bewusst dieses Gefühl des größeren Selbstbewusstseins sich erlaubt zu fühlen und eben es zu üben sich so zu fühlen. Weil wenn sie das Gefühl genügend eingeübt hat, dann kann sie dieses Gefühl leichter erzeugen, auch ohne dass sie eine solche brustvergrößernde Einlage trägt, und gerät dadurch dann auch nicht in einen solchen Abhängigkeitsglauben. Der Glaube, für mehr Erfolg oder für mehr Selbstbewusstsein einen größeren Busen zu brauchen ist ungöttlich, weil er dich von deiner Busengröße abhängig macht. Du kannst solche Gefühle jederzeit erzeugen, egal wie groß dein Busen ist, weil du bist Gott/Göttin über deine Gedanken, Gefühle und Handlungen.


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